Optimierung der Prozesskette im Betrieb


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Die Digitalisierung führt zu erheblichen Veränderungen im Tischlerhandwerk. Das hat Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette. Die Lösungen und Prozesse, die unter dem Schlagwort Handwerk 4.0 zusammengefasst werden, bieten einerseits enorme Chancen. Andererseits stellen sie nicht nur die Betriebsinhaber, sondern auch die Mitarbeiter vor große Herausforderungen.

Den Überblick behalten
In einer Tischlerwerkstatt können mittlerweile alle Schritte im Fertigungsprozess mit digitalen Techniken unterstützt werden. Für jeden Prozessschritt steht eine Fülle an Hardware- und Softwarelösungen zur Verfügung. Sie sind in Form von Insellösungen und integrierten Branchenprogrammen auf dem Markt. Das umfangreiche Angebot kann jedoch von den Entscheidern in den Betrieben kaum noch überblickt werden.

Rund um das Thema Digitalisierung im Tischlerhandwerk hat sich das Team von Ligna.TV bei Tischler NRW umgesehen:

Wir unterstützen Sie dabei, die Abläufe in Ihrem Betrieb digital miteinander zu verzahnen und dadurch die gesamte Prozesskette zu optimieren. Großes Potenzial liegt in der zukünftigen Digitalisierung des Lagers, der Endmontage und auf der Baustelle. In der Zukunft wird es im Schwerpunkt um Daten- und Informationslenkung gehen. Die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort – das ist eine der großen Herausforderungen.

Der BIT-Berater (Beauftragter für Innovation und Technologie) bietet an dieser Stelle Orientierung: Er begleitet die Digitalisierungsprojekte in den Betrieben und kann entscheidende Hilfestellungen geben.

Umfrage "Digitalisierung im Tischlerhandwerk" – Ergebnisse und Analyse

Wie sind die Tischlereien in NRW in Sachen Digitalisierung aufgestellt? Mit einer repräsentativen Umfrage hat der Fachverband Tischler NRW in Kooperation mit der Technischen Hochschule Rosenheim im Jahr 2019 den aktuellen Stand ermittelt und zusammengefasst. Die Antworten machen klar: Jenseits der Arbeitsvorbereitung und der Fertigung liegt in den allermeisten Betrieben jede Menge digitales Potenzial.

Im Ergebnis sehen über alle Betriebsgrößen, vom Ein-Mann-Betrieb bis zur 40-Mitarbeiter-Firma, und über alle Fertigungsschwerpunkte, vom Innenausbauer über den Fensterbauer bis zum werkstattlosen Montagetischler, 75 Prozent der Betriebe den Nutzen von digitalen Techniken als wichtig für den Betriebserfolg an. Dieser Anteil wird sich in der Zukunft noch weiter vergrößern. In fünf Jahren – so schätzen 85 Prozent aller Betriebe – wird die Digitalisierung eine Schlüsseltechnologie für den Betriebserfolg darstellen.

Ergebnisse und Analyse der Umfrage "Digitalisierung im Tischlerhandwerk" herunterladen

Ansprechpartner

Michael Bücking
Dipl.-Ing. (FH) Holztechnik
Beauftragter für Innovation
und Technologie (BIT)

Gefördert durch das Bundesministerium
für Wirtschaft und Technologie aufgrund
eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

T.   +49 (0)231 / 91 20 10-40
F.   +49 (0)231 / 91 20 10-50
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